ROAD MOVIE

bigNOTWENDIGKEIT verlassen mit quietschenden Reifen das Theater und erobern mit einer Live-Hörspiel-Performance einen ganz besonderen Sehnsuchtsort: das AUTOKINO.

An diesem fast utopischen Ort wo sonst Filmklassiker und Blockbuster auf der gigantischen Leinwand laufen, inszenieren wir ein Live-Hörspiel, das von Abenteuerlust und Nostalgie, Freundschaft und Lebensschmerz erzählt: Zwei Frauen, die sich zufällig an einer Tankstelle begegnet sind, brechen per Auto auf eine Reise ins Ungewisse auf. Im Autoradio hören sie die Stimme des King, der geisterhaft auf der longwave sein Leid klagt und mit seinem Leben abrechnet. Das Genre des Road Movies und der Starkult um Elvis Presley schwingen in dem Text mit, unterstützt von den Sounds und live performten Liedern, die auf amerikanische Klischees und Sehnsuchtsmotive anspielen.
Die ZuschauerInnen sitzen in ihren Autos, folgen der Story stilecht über das Autoradio und lassen ihren Road Movie im Kopf entstehen. Die Leinwand wird zur Landschaft. Während die Dialoge aus dem Autoradio tönen entsteht durch Lichteffekte, Geräusche und Soundtracks aus Filmmusik und Popsongs ein richtig guter Film – nur eben ohne Film! Augen zu, Film ab!

15.07.2015 ROAD MOVIE 21:00H Autokino Berlin PREMIERE
16.07.2015 ROAD MOVIE 21:00H Autokino Berlin
19.07.2015 ROAD MOVIE 21:00H Autokino Berlin

Konzept & Regie: bigNOTWENDIGKEIT (Anna K. Becker & Katharina Bischoff) Text: Esther Becker
Performance: Anna-Katharina Müller, Doreen Kutzke , Andri Schenardi
Songs: Jens Friebe, Sounds: Alice Ferl, Tontechnik: Hans Narva
Raumgestaltung: Ina Vera, Licht: Minna Heikkilä
Technische Leitung/Video: Felix Grimm
Projektassistenz: Lisanne Grotz, Hospitanz: Clara Probst
Fotos: Florian Krauss, Grafik: Sarah Parsons
Extras: Christopher Hahn, Arne Schirmel
Produktion: ehrliche arbeit – freies kulturbüro
Koproduktion: Theaterdiscounter Berlin in Zusammenarbeit mit dem AUTOKINO BERLIN
Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds Mit freundlicher Unterstützung von CiteeCar

PRESSE
„(…)Hier werden Bilder von Freiheit und Abenteuer beschworen, die so oft belichtet wurden, dass man sie „naiv nicht mehr ernst nehmen kann“, wie Bischoff sagt. Aber durch den Filter der Groteske gewinnen sie ihre ganz eigene Strahlkraft zurück. Wie ein Elvis-Imitator an der Bar des einsamsten Motels der Welt.“
Patrick Wildermann, Tagesspiegel
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„(…)Der Ton kommt aus dem Autoradio, live von meist unsichtbar bleibenden Schauspielern gesprochen, auf der Leinwand flimmern nur Licht-effekte. Der Film entsteht allein im Kopf des Zuschauers. In einem Roadmovie machen sich die Protagonisten meist in einer Lebenskrise auf die Reise, sie sind auf der Flucht oder reisen wie Goethe: nicht, um irgendwo anzukommen, sondern um zu reisen. Die Fahrt in die Fremde wird zur Reise zum Selbst.(…)“
Friedhelm Teicke, ZITTY
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Fotos & Video: Florian Krauss

https://vimeo.com/153607437

 

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