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keep on searching for a heart of gold

Medea fasziniert. Medea ist eine der großen Frauengestalten der abendländischen Literatur und ein beunruhigender Gegenentwurf zu gängigen Frauenbildern. bigNOTWENDIGKEIT beschäftigen sich in keep on searching for a heart of gold mit den Widersprüchlichkeiten und dem Erbe der tragischen Heroine. Medea ist stolze Königstochter, Enkelin der Sonne und Mörderin der eigenen Kinder, Vaterlandsverräterin, leidenschaftlich Liebende und kompromisslose Kämpferin gegen ihr Unglück. Und Medea ist Projektionsfigur. In mehr als dreihundert künstlerischen Bearbeitungen wurde sie für unterschiedlichste politische und gesellschaftliche Anliegen genutzt. bigNOTWENDIGKEIT gehen dem Identifikationspotential der Medea im 21. Jahrhundert nach und nutzen sie als Leitmotiv. Kann sie Vorbild sein? Nicht ihre Geschichte ist der Inhalt von keep on searching for a heart of gold, sondern die Komplexität und Widersprüchlichkeit des Mythos, die Unangepasstheit und Grenzüberschreitung der Figur. Drei Schauspielerinnen, die keine Medea sind, verstricken sich in den Widersprüchlichkeiten Medeas und stellen alte Fragen neu: Fragen nach Schuld und Unschuld, Verherrlichung und Verachtung, nach Erinnerung und Mythenbildung. Sie versuchen, sich an Medea zu erinnern: im Sinne eines Innehaltens, der mentalen Wiederbelebung von Erzählungen, Erlebnisse und Erfahrungen. Ähnlich einer Erinnerungsarbeit ist die Arbeitsweise von bigNOTWENDIGKEIT Spurensuche, Ausgrabung, Durchforschung der Archive von Mythen und Bildern, Abbildungen und medialen Darstellungen der MEDEA.





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